Radschnellweg Darmstadt Frankfurt kommt voran


Die Vorbereitungen für den Radschnellweg Darmstadt – Frankfurt kommen voran. Im Frühjahr 2018 wird in einem Bereich Darmstadt und Egelsbach  an der Kreisstraße 168 eine Kreuzung zu einem Verkehrskreisel umgestaltet, damit Radler und Fußgänger die Umgehungsstraße hier besser queren können. Der Umbau soll im Herbst 2018 erfolgen. Weitere Einzelheiten sind auf der Seite des Regionalverbandes Frankfurt am Main zu finden.

Nachdem im Mai 2017 schon der neue Radweg von Götzenhain nach Neu-Isenburg eingeweiht wurde, nähern sich die gut ausgebauten Radwege der Stadt Rödermark.
Jetzt hat sogar die SPD-Fraktion in Rödermark die Zeichen der Zeit erkannt und eine Radweg von Messenhausen nach Dietzenbach gefordert. Schade nur, dass die SPD-Vertreter so selten beim „Runden Tisch Radverkehr“ zu sehen sind, der für die Aufnahme solcher Anträge extra eingerichtet wurde. Leider landete der Antrag jetzt als letzter Punkt auf der Stadtverordnetensitzung.

Lasst uns unsere Region weiter Fahrradfreundlich gestalten und die schnellen Radwege benutzen, während die SUVs die Straßen verstopfen.

Fahrradland Deutschland. Jetzt!

Deutschland braucht die Verkehrswende. Und die Verkehrswende braucht das Fahrrad. Jetzt!
Nur mit einer Verkehrswende, die den größten Teil der Verkehrsleistung in den Umweltverbund verlagert, können Funktionsfähigkeit und Lebensqualität in unseren Städten wiedergewonnen und aufrecht erhalten werden.

Innerhalb des Umweltverbundes muss das Fahrrad künftig den größten Teil der kurzen und mittleren Wege (~ 2 – 7 km) erbringen. Der Anteil des Fahrrades an den zurückgelegten innerstädtischen Wegen soll bis 2025 auf 40 % im Bundesdurchschnitt steigen. Der Anteil des Fahrrads an der Verkehrsleistung soll auf 15 % steigen. Diese Ziele entsprechen einer Verfünffachung des derzeitigen Radverkehrs.
Hier weiterlesen.

Stadtradeln 2017 in Rödermark


Auch diese Jahr wird in Rödermark wieder das Stadtradeln durchgeführt.

Von Montag den 5. Juni bis Sonntag den 25. Juni 2017 wird um die Wette geradelt.
Bereits seit 2007 findet die Kampagne STADTRADELN, eine Aktion des Klima-Bündnis bundesweit statt. Seit 2014 beteiligt sich Rödermark an dieser bundesweiten Aktion.
Zudem ist 2017 für das Fahrrad ein ganz besonders Jahr: Vor exakt 200 Jahren wurde es durch Karl Freiherr von Drais in Mannheim erfunden. Auch dieses Jubiläum wird beim STADTRADELN gefeiert!
Auch in diesem Jahr wird es neben den regulären Touren spezielle Touren zu den Themen Umwelt und Energie geben.

Der ADFC-Rödermark beteiligt sich ebenfalls mit einem Tourenangebot am Stadtradeln.

Breitband kommt nach Rödermark

LTE ist schon da

Sendemast in UrberachIn Rödermark tut sich wieder etwas beim Thema Breitband. Nachdem jetzt endlich die enge Kooperation mit der Firma Brenergo beendet ist, die für den flächendeckenden Breitbandausbau rund 6 Mio Euro veranschlagt hatte, ist wieder Spielraum für die Verhandlungen mit anderen Firmen.

In der letzen Zeit führte der Magistrat Gespräche mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg über den Beitritt zu dessen Zweckverband für den Breitbandausbau und parallel dazu wurden Ausbaumöglichkeiten in Rödermark mit Telekomunternehmen besprochen. Hier zeichnet sich schon eine wesendlich preiswertere Lösung ab.

Zwischenzeitlich hat die Telekom still und leise Rödermark mit 150 Mbit schnellem LTE versorgt. Hiermit ist der erste Schritt zum schnellen Internet getan und es wird sich zeigen, wie viele der unterversorgten Internetnutzer wechselbereit sind und das neue Angebot annehmen.

Update Sept. 2016:
Landrat Oliver Quilling teilet mit, dassdie Deutsche Telekom plant, nahezu das gesamte Kreisgebiet im Eigenausbau zu versorgen. Sie verlegt schnelles Internet für alle 13 Kommunen des Kreises Offenbach. „Die Telekom spricht nun aber von 100 Megabit plus, das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis“, sagt der Landrat. In Mühlheim hat die Telekom den Ausbau schon beendet, bis 2018 soll der Ausbau im gesamten Kreis abgeschlossen sein.

Kurzstreckenverkehr mit dem Pedelec

RadfahrerEinkaufen ohne Parkplatzprobleme und dann noch Benzin sparen, das ist ein Traum der sich mit dem Fahrrad verwirklichen lässt. Wenn da nur nicht die schweißtreibende Strampelei wäre. Gibt es hier keine Alternative?

Doch, inzwischen ist der Traum Wirklichkeit geworden und kann von jedem umgesetzt werden. Moderne Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind das ideale Verkehrsmittel für den innerörtlichen- und den Kurzstreckenverkehr – mit eingebautem Rückenwind. Durch die aktive Unterstützung der Radler mit einem kräftigen Motor wird die Strampelei zum Vergnügen. Das Image des Rentnerrades haben die als Trecking- City- und Mountainbike erhältlichen Räder schon lange hinter sich gelassen. Kompakte Akkus und effiziente Motoren erlauben Reichweiten von 30 – 150 Kilometern.

Nebenbei sieht man mehr von der Natur, da man nicht auf die überlasteten Hauptverkehrsstraßen angewiesen ist, sondern auch entspannt über Wald- und Feldwege radeln kann. Sogar die Nutzung eines Anhängers für größere Transporte ist problemlos möglich. Tiefergehende Informationen finden Sie unter Anderem auf www.adfc.de und www.ebike-news.de.

Einsparpotentiale bei der Straßenbeleuchtung in Rödermark


Nach der, in den letzten Wochen recht emotional geführten Diskussion über die Umsetzung der Einsparvorgaben bei der Straßenbeleuchtung in Rödermark, möchte ich zunächst einmal einige Fakten bezüglich der Vorgaben und der technischen Möglichkeiten zusammentragen. Vorgaben:
Da sich Rödermark unter dem Kommunalen Schutzschirm befindet, muss sie die Vorgabe des Landes, pro Jahr 130.000 € im Bereich der Straßenbeleuchtung einzusparen, erfüllen. In welcher Form dies geschieht ist der Stadt freigestellt.

Technische Aspekte:
In Rödermark werden zum großen Teil hocheffiziente Natriumdampflampen für die städtische Beleuchtung eingesetzt. Um einen Ersatz für diese Lampen zu finden müssen meherer Parameter beachtet werden. Als Erstes ist er Wirkungsgrad verschiedener Leuchten von Interesse. Der Wirkungsgrad einer Lichtquelle wird in Lumen pro Watt gemessen. Das heißt, wie viel Licht (in Lumen) gibt eine Lichtquelle bei Einsatz von einem Watt Leistung ab.

Hier die Liste einiger Leuchtmittel mit Ihrem Wirkungsgrad:

  • Glühlampe: 12 Lumen/Watt
  • Leuchtstoffröhre: 90 Lumen/Watt
  • LED-Lampe 100 Lumen/Watt
  • Natriumdampflampe: 150 Lumen/Watt

Diese Angaben sind Durchschnittswerte, die je nach Hersteller etwas schwanken können.

Aus der obigen Aufzählung sieht man, dass sich der Austausch von Glühbirnen gegen LED-Lampen recht schnell amortisieren kann.
Da in Rödermark bei der Straßenbeleuchtung aber überwiegend Natriumdampflampen eingesetzt werden, hätte eine 1:1-Umstellung auf LED-Lampen eine Erhöhung der Energiekosten zur Folge.

Dies lässt sich allerdings vermeiden, indem man nicht nur die Lampe, sondern den ganzen Leuchtenkopf tauscht. Moderne Laternen sind so konstruiert, dass sie das Licht besser fokussieren als die weitverbreiteten Pilz-Leuchten. Sie strahlen direkt von oben senkrecht nach unten auf die Straße, ohne die Umgebung mit zu beleuchten. Somit kann die Helligkeit und damit auch der Energiebedarf gesenkt werden.

Aus diesen Fakten ergibt sich, dass die Forderung zur Umstellung auf LED-Beleuchtung zur Kosteneinsparung zu kurz gegriffen ist.

Ein tragfähiges Konzept zur Umsetzung der Sparvorgaben in Rödermark ist vielschichtig und sollte folgende Punkte enthalten:

  • Prüfung der Investitions- und Betriebskosten für die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik inklusive des Tausches der Leuchtenköpfe
  • Prüfung der Einsparungen durch früheres Dimmen der Straßenbeleuchtung
  • Prüfung der Einsparung durch teilweise Abschaltung der Beleuchtung ab einer festgelegten Uhrzeit.

Diese und noch zusätzliche Punkte sollten bewertet und mit Fachleuten des Energieversorgers und interessierten Bürgen besprochen werden. Außerdem sollten die gefundenen Alternativen zunächst in einzelnen Straßen getestet und bewertet werden, um zu einem akzeptablen Konzept zu kommen.

Weiter Hinweise zu diesem Thema finden Sie hier.